
Maslankowski, Willi.
Berufsbildung bei Platon. 2. Auflage.
Versuch einer philosophischen Grundlegung. 1994. 160 S. 19,80 Euro. 15 x 22 cm. 3-88345-441-9. (Academia Philosophie Bd. 26)
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Einen Beruf zu erlernen, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, stand bei den alten Griechen nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Aus heutiger Sicht erscheint es aber berechtigt, besonders die Schriften Platons auch daraufhin zu lesen, was seine Gedanken über Erziehung in dieser Hinsicht leisten können. Das ist umso wichtiger, insofern sich die Berufspädagogik als eine vergleichsweise junge Wissenschaft einer Betrachtung aus philosophischer Sicht bisher nur wenig geöffnet hat. Soll das berechtigte Anliegen, berufliche und allgemeine Bildung auf Dauer gleichzustellen, erfüllt werden, dann muß sich auch die Berufsbildung eines philosophischen Fundamentes vergewissern, das ihr bisher weitgehend vorenthalten ist. Aus dem Inhalt: Begriff und Bedeutung von Berufsbildung, Art und Anzahl der Berufe, Naturanlage zum Lebensberuf, Unterrichtsfächer, Lehrer, Unterrichtsmethodik, Berufsbildungsverwaltung, Berufsbildungsrecht, Literatur. Interessenten: Vieles von dem, was herausgestellt ist, gilt nicht spezifisch und ausschließlich der Berufsbildung, sondern der Bildung überhaupt oder geht auch über diese hinaus.
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