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Kessler, Herbert.
Die Welt des Menschen.
1992. 488 S. 43,50 Euro. 16,5 x 24 cm. Fb. 3-88345-541-5. (Academia Philosophie Bd. 21)
Der Kosmos der Antike und des christlichen Mittelalters ist in der Neuzeit zum physikalischen Universum verblaßt, das gegen Hoffnung, Leiden oder Verbrechen des Menschen gleichgültig ist. Dieses Weltbild verzeichnet die Stellung des Menschen im Weltganzen, dem er als Natur- wie als Geisteswesen angehört. Selbst- und Welterkenntnis sind ineinander verwoben. Der Welt-Aufbau läßt sich einsehen, wenn man die Erscheinungen nach den Seinsbereichen ordnet. Die Forschungserträge der Natur- und der Kulturwissenschaften, der Anthropologie und der Ich-Philosophie werden vom Autor vergleichend und abwägend für eine Synthese gesammelt; das Sowohl-als-auch des Polaritäts-Prinzips verbürgt eine ausgewogene und ausgleichende Betrachtungsweise. Die Bedingungen einer schöpferischen Selbst- und Weltgestaltung werden aufgezeigt. Das Buch wendet sich an alle, die zur Selbstbestimmung bereit sind.
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