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Amaliens musikalische Erholungsstunden.
Musikbeispiele einer Monatsschrift 1790-1792, mit Einführung und Musik-Cassette. Textband. Hrsg. von Siegrid Düll und Josef Wallnig. 1996. 144 S. 13,50 Euro. 20 x 13 cm. 3-88345-742-6. (Zwischen Nähkästchen und Pianoforte Bd. 1)
In der zwischen 1790 und 1792 in Stuttgart erschienenen Monatszeitschrift "Amaliens Erholungsstunden" wurden auch Gesangs- und Klavierstücke abgedruckt. War doch Musik nach den pädagogischen Vorstellungen der Herausgeberin Marianne Ehrmann "eines der vorzüglichsten Mittel zur Bildung des Geschmacks". Mädchen aus dem Mittelstand sollten aber über dem Klimpern am Klavier nicht ihre hausfraulichen Pflichten vergessen und schon gar nicht der Verführungskunst eines Klavierlehrers erliegen. "Luftpassaschiere dieser Art waren genauso verpönt wie der körpernah getanzte "Schwäbische Walzer", der die Ablösung altständischer Tänze wie Menuetti demonstriert. Ein Hauch deutscher Klassik weht durch die Liedtexte zwischen Liebesleid und Liebesglück, zwischen Blumen und Natur, kontrastiert durch eine Schauerballade, die im Kreis des Revolutionsdichters Schubart und des Balladenkomponisten Zumsteeg entstand. Zu dem vorliegenden Band wurde von Josef Wallnig (Klavier) und Elisabeth Schöx (Sopran) eine Cassette aufgenommen, in der alle Musikbeispiele enthalten sind. Textband und Musik-Cassette (ISBN 3-88345-742-6) DM 32,50, Musik-Cassette (ISBN 3-88345-741-8) DM 18,00.
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