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Patocka, Jan.
Jan Amos Komensky.
Gesammelte Schriften zur Comeniusforschung. 1981. 497 S. 21 x 29,7 cm. 3-88345-852-X. (Schriften zur Comenius-Forschung Bd. 12)
Der Name Jan Patocka ist aus der Comeniusforschung unseres Jahrhunderts nicht wegzudenken. Mit Jan Kvacala (1862-1932) hatte sich dieser Zweig aus nationaler und provinzieller Enge befreit. Eine immense Archivarbeit begann. Eine Fülle neuen Materials wurde entdeckt. Die Würdigung von Komenskys Werk aber war weithin der persönlichen Anteilnahme der Forscher, war dem individuellen Pathos überlassen. Das änderte sich mit dem Eintritt Patockas in die Comeniusforschung im Jahre 1941. Jan Patocka wurde am 1.6.1907 geboren. Als Schüler und Freund Edmund Husserls war er lebenslang der Phänomenologie sachlich und persönlich eng verbunden. Professor an der Karls-Universität in Prag - Ehrendoktor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen - einer der ersten drei Sprecher der "Charta 77". Er starb am 13. März 1977 in Prag. Patocka unternimmt auf der Grundlage des von anderen erschlossenen Materials eine Interpretation von Leben und Werk des Jan Amos Komensky (Johann Amos Comenius), die uns heute hilft, unsere Welt besser zu begreifen, ihre Mängel zu erkennen und zu ihrer "Besserung" Hand anzulegen.
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