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Rothbard, Murray N.
Die Ethik der Freiheit. 2. Auflage.
Hrsg. vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung. 2000. 284 S. 19,50 Euro. 14,8 x 21 cm. 3-89665-086-6. (Klassiker der Freiheit Bd. 4)
In einem 1949 veröffentlichten Vortrag meinte einmal der große, liberale Ökonom und spätere Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek, daß die liberalen Intellektuellen wieder den "Mut zur Utopie" fassen sollten. Ein "liberaler Radikalismus" sei nötig, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Wenn es in diesem Jahrhundert einen Denker gegeben hat, der diesem Auftrag in konsequenter Weise nachgekommen ist, dann war es der amerikanische Ökonom Murray N. Rothbard (1926-1995). Rothbards Eintreten für einen marktwirtschaftlichen Liberalismus, der so folgerichtig und radikal war, daß der Übergang zum Anarchismus mehr als fließend wurde, mag manche Leser seiner Werke schockiert haben. Das nunmehr in deutscher Erstausgabe vorliegendes (1980 erstmals im amerikanischen Original erschienene) Buch "Die Ethik der Freiheit" liefert jedenfalls provokante Denkanstöße, die keinen unberührt lassen sollten, der die Freiheit des Menschen als sein höchstes Gut sieht.
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