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Lauener, Henri; Müller, Benito.

Handlungskontext.

Regelkonforme Verwendung und Bedeutung.
1998. 138 S. 19,80 Euro. 14,8 x 21 cm. 3-89665-092-0.
(Academia Philosophical Studies Bd. 14)

Aufgrund der Methode des Relativierens auf Handlungskontexte (im wesentlichen durch die Wahl einer Sprache und von Theorien bestimmt) wird die Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken durch ihre regelkonforme Verwendung definiert. Sprachliche Systeme als Darstellungsinstrumente werden durch die Gesamtheit der für sie geltenden syntaktischen, semantischen und pragmatischen Regeln individuiert. Mit Hilfe von mengentheoretischen Darstellungsmitteln werden die Formations- und Bewertungsregeln für aussagenlogische Sprachen sowie für formale und wissenschaftliche Prädikatensprachen gegeben. Der üblichen naturalistischen Sprachauffassung stellen die Autoren eine normative Konzeption entgegen, der gemäss Bedeutung durch Einigung auf Regelsysteme allererst geschaffen wird. Es gelingt dann, die Begriffe der Analytizität und der Synonymie so zu bestimmen, dass sie sich nicht gegenseitig in einer zirkelhaften Weise bedingen. Damit lassen sich die im besonderen durch Quine behaupteten Indeterminiertheiten der (radikalen) Übersetzung und der Referenz überwinden.

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