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Graeser, Andreas.
Studien zu Spinoza, Herder, Hölderlin und Hegel.
1999. 138 S. 19,50 Euro. 14,8 x 21 cm. 3-89665-131-5. (Academia Philosophical Studies Bd. 15)
Die in diesem Buch behandelten Texte sind markante Dokumente umwälzender Metaphysik. Sie vermitteln Sichtweisen, die viel zur Faszination der Philosophie beigetragen haben und nach wie vor eine Herausforderung darstellen. So geht es um Elemente monistischem bzw. immanentistischen Denkens (Spinoza), evolutive Wirklichkeitsvorstel-lungen (Herder) und dynamische Wissensauffassungen (Hegel). Im Urteil des Verfassers sind diese Gedanken insofern wichtig, als sie im Kern als Vorboten pragmatistischer Orientierungen angesehen werden können. Umso wichtiger ist es, die einschlägigen Aussagen genauer zu analysieren und auf ihre Triftigkeit hin zu überprüfen oder, wie im Falle Hölderlins, die Frage aufzuwerfen, welcher Status dem in Rede stehenden Text eignet. Dabei wenden sich die hier entwickelten Überlegungen gegen vage und unverbindliche Deutungen und plädieren für ernsthafte Auseinandersetzungen.
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