
Leeb, Hans-Peter.
Das Kompositionalitätsprinzip in seinen Anwendungen auf die "Slingshot-Argumente".
2004. 200 S. 19,50 Euro. 14,8 x 21 cm. 3-89665-313-X. (ProPhil · Projekte zur Philosophie Bd. 5)
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Das Kompositionalitätsprinzip wird von vielen als das Fundamentalprinzip der Semantik angesehen: Demnach ist die Bedeutung eines zusammengesetzten sprachlichen Ausdrucks nur von seiner Form und den Bedeutungen seiner Teilausdrücke abhängig. Diese Abhängigkeit kann als die bedeutungserhaltende Ersetzbarkeit von Ausdrücken, welche dasselbe bedeuten, verstanden werden.
Im vorliegenden Band werden zwei Arten des Kompositionalitätsprinzips unterschieden. Anhand einer systematischen Entwicklung der dabei verwendeten Begriffe wird erstmals die im Extensionalitätsbegriff von G. Frege und W.V.O. Quine verborgene Komplexität aufgezeigt. Die mittels dieser Analyse gewonnenen Erkenntnisse werden außerdem bei der lückenlosen Formalisierung der "Slingshot-Argumente" von K. Gödel und W.V.O. Quine eingesetzt.
Mag. Dr. Hans-Peter Leeb ist 1961 in Salzburg geboren. Seit 1996 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte am Fachbereich Philosophie der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg.
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