Bild zum Thema: Academia in der Presse

Academia in der Presse

Aktuelle Rezensionen und News haben wir hier für Sie zusammengestellt.

News

Academia Verlagsporträt im Fachbuchjournal

Seit Januar 2018 gehört der Academia Verlag zur Nomos Verlagsgesellschaft. Die Verlagsgeschichte ist im Porträt im Fachbuchjournal 5/2019 und online nachzulesen.

Die Verlagsgeschichte bis heute

Der Academia Verlag aus Sankt Augustin erweitert seit 1. Januar 2018 das Wissenschaftsprogramm bei der No­mos Verlagsgesellschaft. Academia ist ein philosophi­scher und kulturwissenschaftlicher Fachverlag mit einer über dreißigjährigen Tradition und internationalem Re­nommee. Jährlich erscheinen rund 40 Bücher aus den Bereichen Philosophie, Anthropologie, Pädagogik und Sportwissenschaft. Gegründet wurde Academia 1988 in Sankt Augustin und geht auf den 1967 ins Leben geru­fenen Verlag Hans Richarz zurück. Anfangs auf Bücher im Großdruck spezialisiert, wandelte sich der Verlag ab 1987 zum internationalen Wissenschaftsverlag unter der Leitung von Jürgen Richarz. In den vergangenen Jahrzehnten etablierte sich Academia als bedeutender philosophischer Fachverlag in Deutschland. Der Academia Verlag ist ein Imprint der Nomos Verlagsgesellschaft und bleibt bei Programmgestaltung, Lektorat und Marketing selbstständig. Der professionelle Vertrieb und das brei­te Autorennetzwerk bei Nomos bieten die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Sämtliche Buch-, Reihen- und Zeitschriftenformate werden fortgeführt und durch neue ergänzt. In dem im Sommer 2018 fertigge­stellten Anbau am Nomos-Hauptgebäude in Baden-Ba­den hat der Academia Verlag seinen fest etablierten Platz.

Internationalität als Stärke

Der Academia Verlag zeichnet sich durch seine Interna­tionalität aus – die Autorenschaft stammt aus der gan­zen Welt. Entsprechend finden sich im Verlagsprogramm Publikationen ­ auf Deutsch, Englisch, Französisch, aber auch auf Spanisch, Portugiesisch und Italienisch. Persön­liche Beziehungen zu internationalen Gesellschaften wie der International Society for Socratic Studies (ISSS) und der International Plato Society (IPS) werden gepflegt. Diese Internationalität war seit jeher das Wahrzeichen und die Stärke des Academia Verlags – sie wird es auch weiter­ hin sein. Mit der Fortsetzung der renommierten philoso­phischen und anthropologischen Schriftenreihen werden Kernbereiche weiter ausgebaut und gleichzeitig neue Be­reiche wie die Anthropologie, Rechtsphilosophie und die Philologie erschlossen. So bereichert der ANTHROPOS – Internationale Zeitschrift für Völker- und Sprachen-kunde seit 2018 das Programm; Anfang 2019 wurde die Rechtsphilosophie – Zeitschrift für die Grundlagen des Rechts (RphZ) aufgenommen. Auch das Jahrbuch für Hegelforschung und das Comenius-Jahrbuch, das von der Deutschen Comenius-Gesellschaft herausgegeben wird, erscheinen bei Academia.

Mehr Sichtbarkeit durch Nomos eLibrary

Mit dem Übergang in die Nomos Verlagsgesellschaft fin­den die Titel des Academia Verlags nun auch Aufnahme in die Nomos eLibrary. Über diese Plattform sind mittler­weile knapp 10.000 Buchpublikationen und über 3.000 Zeitschriftenhefte zugänglich. Aufgrund seiner Benutzer­standards und den breit gefächerten, hochwertigen Inhal­ten erfährt die Nomos eLibrary bei Fachbibliotheken welt­weit hohe Resonanz. Mit der digitalen Verbreitungsform verbessert der Academia Verlag seine Möglichkeiten, die internationale Sichtbarkeit seiner Autor*innen zu gewähr­leisten. Dies wird auch durch das Metadatenmanagement des Nomos Verlags unterstützt: So werden die Inhalte der Nomos eLibrary von Google Scholar und Baidu Xue Shu indexiert, die Nomos Titeldaten werden an internationale Literaturdatenbanken wie Dimensions und ProQuest Ex Libris Primo Index sowie fachspezifische Datenbanken wie z.B. SURF (für den Bereich Sportwissenschaften) oder POLLUX (für den Bereich Politikwissenschaften) verbreitet und das wissenschaftliche Buchprogramm bei Nomos wird für den Web of Science Book Citation Index ausgewertet. In enger Zusammenarbeit mit den Herausgeber*innen be­reitet Nomos überdies seine Zeitschriften für eine Auf­nahme in Zitationsindizes wie Scopus oder Web of Sci­ence vor.

Autorenbetreuung wird großgeschrieben

Besonders wichtig ist bei Academia eine individuelle Autor ­enbetreuung: Von der Beratung vor der Fertigstel­lung des Manuskripts über die Manuskriptabgabe, die Produktion und Covergestaltung bis zur Veröffent­lichung – alle Produktionsschritte werden in enger Kommunikation mit dem Autor*in abgestimmt. Die in­tensiven Gespräche um das Buchprojekt führen dazu, dass Kern­elemente des Werkes herausgearbeitet und spezielle Maßnahmen für die weitere Vorgehensweise im Verlag getroffen werden. Durch zielgruppengenaues Marketing, dem Versand von Presse- und Rezensions­exemplaren sowie die Präsentation bei Veranstaltungen erlangt jedes Buch größtmögliche Aufmerksamkeit. Auch auf ein persönliches Kennenlernen bei nationalen und internationalen Fachtagungen sowie bei Autoren- und Herausgeber*innentreffen wird bei Academia sehr viel Wert gelegt.

Programm und Vorschau

Der Academia Verlag publiziert Wissenschaftsliteratur auf höchstem Niveau und in hochwertiger Ausstat­tung – so auch in diesem Herbst: In seinen Aufsätzen zur griechischen Literatur und Philosophie behandelt Thomas A. Szlezák die ganze Bandbreite an klassischen Autoren wie Homer, Sophokles, Platon und Aristoteles. In diesem Werk steckt das gesammelte Wissen des Tü­binger Gräzisten. Der Autor bereichert unser Verständnis von der griechischen Antike dergestalt, dass die Philo­sophen sozusagen „aus sich selbst heraus“ erschlossen und erklärt werden.

Einen ähnlichen Anspruch erhebt die 2019 ins Leben gerufene philologische Schriftenreihe Diotima. Studies in Greek Philology, herausgegeben von Professor Mau­ro ­Tulli (Universität Pisa). Sie beinhaltet Kommentare, kritische Ausgaben und Monographien zu den Kern­problemen griechischer Texte. Der erste Band ist eine italienische Ausgabe zu Platons Hippias minor, die ne­ben der Übersetzung des Originaltextes eine allgemeine Einleitung und einen vollständigen Kommentar enthält, der den Dialog in jeder Hinsicht ausführlich erläutert. Im Zeitschriftenprogramm wird die philosophische Zeit­schrift Methodus – International Journal for Modern Philosophy, herausgegeben von Professor Rainer Ens­kat, in einem modernen Erscheinungsbild fortgeführt, ebenso wie die sportwissenschaftliche Zeitschrift STADION – Internationale Zeitschrift für Geschichte des Sports, die seit 2019 unter der gemeinsamen Heraus­geberschaft von Professor Manfred Lämmer und Dr. Markwart Herzog steht. Im Bereich der Politikwissen­schaft ist zum 100. Jahrestag der Jungdemokraten eine Festschrift mit dem Titel Grundrechte verwirklichen – Freiheit erkämpfen erschienen, die neben zahlreichen Zeitdokumenten u. a. Beiträge von Wolfgang Kubicki und Claudia Roth enthält. Heribert Prantl bezeichnete den knapp 1.000-seitigen Band in seinen Leseempfeh­lungen als „Fundgrube“ (Prantls Leseempfehlungen im Newsletter vom 5. Mai 2019, sueddeutsche.de). (ab)

Der Beitrag im Fachbuchjournal ist hier nachzulesen.

Spiegel greift Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift STADION auf

Nach dreijähriger Pause ist eine neue Ausgabe von STADION erschienen.

Nach dreijähriger Pause ist eine neue Ausgabe von STADION – Internationale Zeitschrift für Geschichte des Sports (www.stadion.nomos.de) im Academia Verlag erschienen. Der neue Mitherausgeber der Zeitschrift, Dr. Markwart Herzog, hat darin einen Artikel zur Geschichtspolitik des FC Bayern München verfasst. Die Vergangenheitsaufarbeitung der NS-Zeit im deutschen Sport ist ein brisantes Thema – DER SPIEGEL hat in seiner aktuellen Ausgabe Herzogs Resultate aufgegriffen.

Dr. Markwart Herzog, Direktor der Schwabenakademie Irsee, kommt zu dem Ergebnis, dass das beschönigende Selbstbild des deutschen Rekordmeisters, ein „Opfer“ des Nationalsozialismus gewesen zu sein und eine „Heldengeschichte“ geschrieben zu haben, nicht nur sporthistorisch, sondern auch medien-, gesellschafts- und kulturhistorisch interessant sei. Bisherige Darstellungen der Geschichte des FC Bayern in der NS-Zeit hätten sich u. a. auf Chroniken, Festschriften und Zeitzeugen gestützt, auf Archivrecherchen jedoch weitgehend verzichtet. Der über Jahrzehnte hinweg festgeschriebene Mythos habe vereinsintern dennoch eine starke gemeinschaftsbildende und sinnstiftende Kraft entfaltet. Der SPIEGEL vom 17. August (Nr. 34/2019) greift vor allem Herzogs neue Forschungsergebnisse zu Josef Kellner auf, die den Mythos vom widerständigen FC Bayern München konterkarieren. Kellner war von 1938 bis 1943 Präsident des Vereins, Mitglied der NSDAP und ab Herbst 1938 unter anderem im besetzten Sudetenland als Landrat tätig.

Die 1975 gegründete Zeitschrift STADION ist bis heute die einzige mehrsprachige und multidisziplinäre Zeitschrift zur Sportgeschichte von internationalem Rang. Bekannte HistorikerInnen, aber auch angesehene VertreterInnen aus Politologie, Anthropologie, Pädagogik, Soziologie oder Philosophie publizieren in der Zeitschrift in deutscher, englischer und französischer Sprache. Die letzte Ausgabe war im Jahr 2016 erschienen. Ab Heft 1/2019 steht die Zeitschrift unter der gemeinsamen Herausgeberschaft von Prof. Dr. Manfred Lämmer und Dr. Markwart Herzog. Auch der Wissenschaftliche Beirat wurde erweitert. Erstmals wird STADION auch online im Rahmen der Nomos eLibrary (www.nomos-elibrary.de) weltweit zugänglich gemacht, die Abonnenten können das gesamte verfügbare Archiv nutzen. Wie bisher sind zwei Ausgaben pro Jahr geplant.

Interviews

Roland Appel und Michael Kleff

Unsere Herausgeber Roland Appel und Michael Kleff sprachen im Interview mit dem Demokratischen Salon über ihr fast 1000 Seiten starkes Werk zum Linksliberalismus.

Unsere Herausgeber Roland Appel und Michael Kleff sprachen im Interview mit dem Demokratischen Salon über ihr fast 1000 Seiten starkes Werk ›Grundrechte verwirklichen - Freiheit erkämpfen - 100 Jahre Jungdemokrat*innen‹. Grund- und Freiheitsrechte zu verteidigen und sozial auszugestalten ist Ziel radikaldemokratischer, linksliberaler Politik. 63 zum Teil prominente Zeitzeugen erzählen die politische Rolle der Jungdemokraten von Weimar bis heute und beschreiben eine bürgerrechtliche und soziale Politik für die Zukunft.

Roland Appel ist sich trotz des Umfangs sicher: ›Wer sich heute mit dem Linksliberalismus, seiner Geschichte und seinen Zielen beschäftigt, kann an diesem Buch und an den Fakten nicht mehr vorbeikommen.‹ Das vollständige Interview mit Roland Appel und Michael Kleff ist hier zu lesen.

Rezensionen

Appel - Grundrechte verwirklichen Freiheit erkämpfen

»Ein Lesebuch über linksliberale und radikaldemokratische Politik«

»ein ›Who is who‹ des deutschen Linksliberalismus.«
Günter Bannas, Der Hauptstadtbrief am Sonntag 28.04.2019

Appel - Grundrechte verwirklichen Freiheit erkämpfen

Zieseniss - Sportlich bleiben!

»(Kampf-)Sport - unterschätzter Partner bei AD(H)S, Autismus, Lern- und Verhaltensschwierigkeiten«

»hoch-interessantes Buch... vermittelt wertvolles, praxisbezogenes, wissenschaftliches Grundlagenmaterial und dient zudem als Handbuch für die sportliche Betätigung. Mit der Herausgabe dieses Werkes ist dem Academia-Verlag ein weiterer, sportlicher Volltreffer gelungen!«

Prof. Dr. Urs Scherrer, causa sport 2019, 359

Zieseniss - Sportlich bleiben!

Marx - Medienkompetenz

»Vom selbstbestimmten Umgang mit den Medien«

»Welch interessante Koordinaten, um sich darauf aufbauend mit Genuss den Medien zuzuwenden!«
Klaus-Dieter Felsmann, tv diskurs 4/2019, 90

Marx - Medienkompetenz

Rezensionsanfrage
Hier gelangen Sie direkt zum Formular für Rezensionsanfragen
IHRE ANSPRECHPARTNERIN
Karin Bawidamann
Presse
Telefax: 07221.2104-27
✓ Einverstanden Unsere Webseite verwendet Technologien wie z.B. Google-Analytics, um unser Webangebot zu optimieren. Mit der Nutzung unserer Seiten und unseren Services erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer neuen Datenschutzerklärung.