Bild zum Thema: News - Aktuelles beim Academia-Verlag

Aktuelles

Aktuelle Meldungen zu Neuerscheinungen, Schriftenreihen und Zeitschriften.

Erschienen im Juni

Reden über etwas

Vergleichende Untersuchungen zur Sprachphänomenologie

Von Dr. Christoph Staub
1. Aufl. 2021, 207 S., brosch., 44,– €, ISBN 978-3-89665-996-5

(Philosophische Theorie, Band 3)  

Der Begriff des Etwas durchzieht wie ein roter Faden Husserls Ausführungen zur phänomenologischen Intentionalitätstheorie. Auf der Suche nach einem linguistisch adäquaten Verständnis dieses Begriffs werden im Rahmen vergleichender Untersuchungen so unterschiedliche Themen wie die Sprachtheorie Augustins, die vergleichende Grammatik von Franz Bopp, die Textlinguistik oder Heideggers Lektüre des modistischen Traktats behandelt.

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Werte, Ängste, Hoffnungen

Das Erleben der Digitalisierung in der erzählten Alltagswelt

Von Prof. Dr. Petra Grimm, Prof. Dr. Michael Müller und Kai Erik Trost
1. Aufl. 2021, 162 S., brosch., 34,– €, ISBN 978-3-89665-964-4

(Philosophische Praxis, Band 5)

Das Thema Digitalisierung hat die kulturellen, sozialen und politischen Diskurse der letzten Jahre wesentlich geprägt. Die vorliegende, qualitative Studie geht der Frage nach, wie die Menschen über die Digitalisierung denken, welche Geschichten und Erlebnisse sie mit ihr verbinden und welche Haltung sie ihr gegenüber einnehmen. Methodisch wird ein narrativer Ansatz verfolgt und mit Einzel- und Gruppeninterviews gearbeitet. Von besonderem Interesse ist, wie die Erzählpersonen mit jenen Wertekonflikten umgehen, die sie im Zusammenhang mit der Digitalisierung erfahren. Besondere Berücksichtigung erfährt die Frage nach einem Wertewandel und wie dieser das Leben der Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft transformiert.

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Autonomie und Verantwortung in digitalen Kulturen

Privatheit im Geflecht von Recht, Medien und Gesellschaft

Herausgegeben von Franz X. Berger, Anne Deremetz, M.A., Dr. Martin Hennig und Alix Michell, M.A.
1. Aufl. 2021, 323 S., brosch., 69,– €, ISBN 978-3-89665-936-1

(Philosophische Praxis, Band 4)

Der interdisziplinäre Sammelband verhandelt Verantwortbarkeiten und Folgenabschätzungen angesichts digitaler Transformationen sowie Schutz- und Gefährdungspotenziale für Autonomie und Meinungsfreiheit. Es werden Problemlagen sowie mögliche Steuerungsmöglichkeiten besprochen und Konflikte von ökonomischen, politischen und sozialen Systemen diskutiert.

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Erschienen im April

Bewegtes Lernen im Fach Mathematik

Klassen 5 bis 10/12

Didaktisch-methodische Anregungen

Von Prof. Dr. Christina Müller und Christian Ziermann
3., aktualisierte Aufl. 2021, 197 S., brosch., 24,– €, ISBN 978-3-89665-984-2

(Bewegtes Lernen, Bd. 4)   

Schule sollte konsequent ein Lernen mit allen Sinnen, also auch dem Bewegungssinn, ermöglichen. Die Anregungen zeigen Konkretisierungen für bewegtes Lernen im Fach Mathematik mit den Zielen:

• Zusätzliche Informationszugänge sollen erschlossen werden, z. B. durch das Erleben und Begreifen der Mathematik über Bewegung oder das Anwenden bei Unterrichtsgängen.
• Die Informationsverarbeitung kann optimiert werden durch das Bilden und Lösen von Aufgaben beim Gehen oder beim Wechsel der Plätze.
• Bewegtes Lernen hilft auch Haltungskonstanz zu vermeiden und kann die Lernfreude steigern. Des Weiteren sollen die Schüler zunehmend selbstständig Lernen mit Bewegung verbinden, neue Varianten suchen und mit einem Partner zusammenarbeiten.

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Plato in Poland 1800–1950

Types of Reception – Authors – Problems

Von Prof. Dr. Tomasz Mróz
1. Aufl. 2021, 480 S., geb., 49,– €, ISBN 978-3-89665-946-0

(Academia Philosophical Studies, Bd. 75)   

Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, die polnische Platon-Rezeption einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Jahre 1800–1950 umfassen die Schwerpunkte der Geschichte der polnischen Philosophie: Die Rezeption westlicher philosophischer Strömungen, die Entwicklung der Lemberg-Warschauer Schule, des Neo-Messianismus und der Neo-Scholastik. Das Buch erörtert, wie diese Phänomene in der modernen polnischen Philosophie zur Interpretation von Platon beigetragen haben.

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Erschienen im März

I luoghi delle Muse

La funzione dello spazio nella fondazione e nel rinnovamento dei generi letterari greci

Herausgegeben von Dr. Serena Cannavale, Dr. Lorenzo Miletti und Dr. Mario Regali
1. Aufl. 2021, 224 S., geb., 49,– €, ISBN 978-3-89665-916-3

(Diotima, Band 5)   

Seit Hesiod und im Lauf der Geschichte der griechischen Literatur stellten idyllische Orte den Hintergrund für poetische Einsetzungen und Momente der Selbstreflexion dar, in denen Autoren Literaturgattungen hinterfragen, verbessern, erneut ergründen oder sogar neu begründen. Dies gilt vor allem für poetische Gattungen, da mehrere Dichter die Erzählung des Helikon-Gebirges hinterfragen, um ihre eigenen Werke definieren und ihre eigenen Ansichten etablieren zu können. Das gilt aber auch für Gattungen der Prosa, spätestens mit Phaedrus von Platon, dessen Setting – der locus amoenus des Flusses Ilisos – seinen Nachhall in den Werken mehrerer späterer Schriftsteller wiederfindet. Sich dem Diskurs über die Darstellung von Raum in der antiken Literatur anschließend, bietet der Band sieben Aufsätze zur spezifischen Verbindung zwischen Ortsbeschreibungen und der (Neu-)Gründung griechischer Literaturgattungen.

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Erschienen im Februar

Power Plays

The Projection of Hard and Soft Power in Sport

Von Dr. Gary Armstrong, Dr. James Rosbrook-Thompson und Dr. Iain Lindsay
1. Aufl. 2021, 117 S., brosch., 29,– €, ISBN 978-3-89665-903-3

(Acadmia Sport, Band 57)   

In der Politik ist Machtausübung meist auf 'harte' und 'weiche' Methoden beschränkt. Im Bereich des Sports lassen sich ebensolche Mechanismen finden, jedoch kann im Sport weitaus subtiler und flexibler agiert werden. An mehreren Beispielen aus Geschichte und Gegenwart wird aufgezeigt, wie Sport und Sportereignisse zur Kommunikation auch politischer Agenden und Prozesse herangezogen werden können, aber auch welche Chancen Sport zur Völkerverständigung bietet.

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Cada día se ven muchos milagros

Narrativa providencial en la isla de Santo Domingo

Von Prof. Dr. Aida L. Heredia Morillo
1. Aufl. 2021, 246 S., brosch., 49,– €, ISBN 978-3-89665-950-7

(Studia Instituti Anthropos, Band 60)       

Cada día se ven muchos milagros ist ein umfassendes Werk, das einen neuen Einblick in Glaube und Schilderungen der Macht in der dominikanischen Geschichte bietet. Indem es eine Geschichte verfasst, die den Glauben an die Vorsehung Gottes aus der Perspektive von sowohl ländlichen wie elitären Akteuren und von Afro-Nachkommen gleichermaßen versteht, zeigt das Werk, dass Erinnerung, Gerechtigkeit und Religion immer komplexer als koloniale und nationale Teleologien waren. Die Autorin analysiert nie zuvor behandelte historische Dokumente, u. a. Memorias del Cristo de Bayaguana, Briefe von normalen Gläubigen an La Virgen de Altagracia, ein Gemälde eines Sklaven und das an ihm vollbrachte Wunder, und Berichte über die 1916 von den Vereinigten Staaten ausgeführten militärische Besetzung der dominikanischen Republik.

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Pädagogisierung und Selftracking

Von Dr. Benjamin Bonn
1. Aufl. 2021, 359 S., brosch., 74,– €, ISBN 978-3-89665-962-0         

Selftracking teilt sich mit pädagogischen Ambitionen den Anspruch, Personen zu verändern. Diese Untersuchung identifiziert Selftracking als einen Kontext für (Selbst-)Pädagogisierung. Die empirische Basis bilden teilstrukturierte Experteninterviews mit AnwenderInnen und Materialanalysen. Im Kern der gewonnenen Erkenntnisse steht die Selbstbeobachtung von AnwenderInnen und ihre Beziehung zu Selftrackinginstrumenten. Innerhalb dieser Verhältnisse nimmt die situative Verschränkung von eigenen und fremden Erwartungen und der Umgang mit persönlich bedeutsamen Informationen zu vergangenen Leistungen und zukünftigen Möglichkeiten eine zentrale Rolle ein.

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Modalités et structures causales dans la philosophie des principes de Damascius

Présentation de Gerd Van Riel

Von Dr. Alexandru Pelin
1. Aufl. 2021, 305 S., brosch., 64,– €, ISBN 978-3-89665-905-7

(Symbolon, Band 46)             

Der Band ist von den bunten, blühenden Hügellandschaften Gruyères inspiriert, wo ein weiser Mann mich einmal fragte: „Existiert die Burg, die hinter dem Berg liegt, wenn keiner sie sieht?“. „Natürlich“, antwortete ich ihm, „da wir alle gelernt haben, dass das, was wir wissen, nicht unbedingt der Realität entspricht.“ Wir sind uns einig, dass theoretisches Wissen eine praktische Bestätigung in der Realität braucht. Aber was geschieht, wenn wir die Realität in ihrer Quintessenz, Intelligenz oder ihrem Wissen finden, wie die Neuplatonisten? Das Unbekannte würde irreal und leer. Während er dem Urgrund aller Dinge nachging, schrieb Damaskios, der letzte Direktor der Platonischen Akademie, die 529 schloss, von seiner absoluten Unbeschreiblichkeit: seine unklare Positionierung bzw. sein Nichtvorhandensein in Relation zur Realität, unabhängig von seiner Verständlichkeit. In diesem Werk wird diese Leere weiter in einen theoretischen Rahmen gestellt, der die Kausalität als einen globalen, systemischen Zustand der Welt, als ein Ganzes definiert.

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Erschienen im Januar

Nietzsches Antike

Beiträge zur Philologie und Musik

Von Prof. Dr. Babette Babich
1. Aufl. 2021, 399 S., brosch., 79,– €, ISBN 978-3-89665-920-0

(Academia Philosophical Studies, Band 73)              

Neben seinen Vorlesungen über vorplatonische Philosophie behauptete Nietzsche in seiner „Theorie der quantitirenden Rhythmik“ die Aussprache des Altgriechischen aus dem ‚Geist der Musik‘ heraus ‚entdeckt‘ zu haben. Dieser Geist spiegelt sich in Nietzsches Auseinandersetzung mit der klassischen Musik wider, insbesondere in der mit Beethoven. Die Beiträge in diesem Buch stammen aus Aufsätzen und Vorträgen zu Nietzsches weniger bekannten Überlegungen zur klassischen Antike zwischen Aufstieg und Dekadenz. Über Literaturwissenschaft und Philosophie hinaus, stellt dieses Buch die Kunstgeschichte in den Vordergrund. Babette Babich, die neben Tübingen auch an der Humboldt-Universität zu Berlin unterrichtet hat, ist Professorin für Philosophie an der Fordham University in New York City.

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Sportbezogener Protest gegen die Apartheid in Südafrika 1956–1992

STADION Sonderband

Von Dr. Jan Hangebrauck
1. Aufl. 2021, 464 S., brosch., 99,– €, ISBN 978-3-89665-909-5    

Erstmals erhält der interessierte Leser einen umfassenden Einblick in die Merkmale und die Wirkungen sportbezogener, nationaler wie transnationaler Proteste gegen die Apartheid.
Die vorliegende Studie zeichnet die Geschichte der Rassentrennung im Bereich des Sports – vor allem mit Blick auf die Leichtathletik, Rugby und Fußball – nach und richtet den Fokus auf den sich zunehmend formierenden nationalen und internationalen Widerstand gegen dieses System der Ungleichheit.
Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung transnationalen Protests am Beispiel von Regierungen, Zeitungen, Sportverbänden und der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika, dem Vereinigten Königreich, der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen DDR. Auch die Rolle internationaler Akteure, insbesondere des IOC und der Vereinten Nationen, im Kampf gegen die Apartheid wird dargestellt.

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Key Concepts in Philosophy

An Introduction

Von Prof. Dr. Rafael Ferber
2. Aufl. 2021, 177 S., brosch., 26,– €, ISBN 978-3-89665-942-2

(Academia Philosophical Studies, Band 50)               

Das Buch ist die überarbeitete und revidierte englische Fassung einer kleinen Denkschule für Studierende der Philosophie und interessierte Laien. Verständlich und doch anspruchsvoll führt der Autor den Leser in die Grundbegriffe „Philosophie“, „Sprache“, „Erkenntnis“, „Wahrheit“, „Sein“ und „das Gute“ ein. Inhalt, Methode und Anspruch der Philosophie werden so „philosophierend“ nahegebracht. Einerseits eine Einführung in die Philosophie, enthält das Werk andererseits einen kohärenten Gedankengang, in dem der Autor platonische und analytische Philosophie miteinander verbindet. Die deutsche Version ist in acht Auflagen erschienen. Die neue englische Überarbeitung hat das Potenzial, ein Handbuch für ein internationales Publikum zu werden.

This book provides an introduction to six key concepts within philosophy: philosophy itself, language, knowledge, truth, being and the good. At the same time, it aims to initiate its readers into the processes of philosophical thinking. The book is addressed to students and lay persons, but also contains new ideas for specialists. It is written in a clear, accessible and engaging style. The German version appeared in eight editions and the second revised and updated English editon has the potential to become a key textbook for an international audience.

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Erschienen im Dezember

Relectures néoplatoniciennes de la théologie d’Aristote

Herausgegeben von Fabienne Baghdassarian, Ioannis Papachristou und Stéphane Toulouse
1. Aufl. 2020, 235 S., brosch., 49,– €, ISBN 978-3-89665-924-8

(International Aristotle Studies, Band 9)              

Der Band behandelt die spätantike Philosophie (2.–6. Jahrhundert n. Chr.) und stellt die Konzeption des Göttlichen sowohl im Werk von Aristoteles als auch in den neoplatonischen Schriften in den Fokus. Das Thema richtet sich an eine breite Leserschaft, die sich für Aristoteles, Platon und die Religionswissenschaft interessiert. Untersucht wird die Rezeption der aristotelischen Lehre, auch in Hinblick auf die Entstehung des christlichen Dogmas der Ostkirche. Ein Beitrag bietet die erste Übersetzung der griechischen Fragmente zum Werk Diaitetes von Philoponos in französischer Sprache. Der Band versammelt demnach wichtige Beiträge zur Philosophie der Spätantike, die den philosophischen Forschungsdiskurs vorantreiben möchten.

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Simplicius the Neoplatonist in Light of Contemporary Research

A Critical Review

With two contributions of Philippe Vallat

Von Dr. Ilsetraut Hadot
1. Aufl. 2020, 262 S., brosch., 54,– €, ISBN 978-3-89665-894-4

(Academia Philosophical Studies, Bd. 67)               

Dieses Buch bietet, erstmals in englischer Sprache, eine Zusammenschau der modernen Forschung zu Simplikios' Leben und drei seiner fünf Kommentare: Zu Epictetus' Encheiridion, zu Aristoteles‘ De anima und zu Aristoteles‘ Kategorien. Der biografische Teil bringt die historische Rolle dieses neoplatonischen Philosophen ans Licht. Geboren in Kilikien, Kleinasien, studierte er in Alexandria und Athen und beendete offenbar sein Leben in Syrien an der Grenze zwischen dem byzantinischen und sassanidischen Reich.
Er war ein Vermittler zwischen der griechisch-römischen und der syrischen Philosophie, die die arabische Philosophie zu Beginn nähren sollte.
Der zweite Teil des Buches, der sich mit Fragen der Lehre und der Autorschaft befasst, widmet sich auch dem zugrunde liegenden pädagogischen Curriculum und den Methoden, die neoplatonischen Kommentaren eigen sind, die moderne Interpretation in Studien über Simplicius und andere Neoplatonisten nur zu gerne übersehen.

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"Daran ist die Gesellschaft schuld!"

Zur Vorgeschichte eines Diktums der Moderne

Von Prof. Dr. Andreas Kablitz
1. Aufl. 2020, 128 S., brosch., 26,– €, ISBN 978-3-89665-870-8

(Academia Philosophical Studies, Bd. 69)               

Daran ist die Gesellschaft schuld: Der Titel dieses Bandes macht eine in der Moderne verbreitete Redeweise namhaft. Aus historischer Sicht erscheint sie allerdings keineswegs plausibel. Denn wie konnte es dazu kommen, dass in einer Kultur, die seit alters her die moralische Verantwortung des Einzelnen herausgestellt hat, die gesellschaftlichen Verhältnisse mit der Schuld für alle Missstände belastet werden? Dieser Frage geht das hier angezeigte Buch nach und sucht eine Antwort in den Prämissen der neutestamentarischen Nächstenliebe auf. Die von Rousseau postulierte Belastung der Gesellschaft mit der Verantwortung für die Übel der Welt wird als das Ergebnis einer Säkularisierung der christlichen Ethik beschrieben, die sich vor allem in der Moralistik der Frühen Neuzeit vollzieht.

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Comenius-Jahrbuch

Band 28 | 2020

Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Comenius-Gesellschaft, von Prof. a.D. Andreas Fritsch, Prof. Dr. Andreas Lischewski und Prof. Dr. Uwe Voigt
1. Aufl. 2020, 200 S., brosch., 49,– €, ISBN 978-3-89665-956-9

(Comenius-Jahrbuch, Bd. 28)                    

Der Mensch lebt im Anthropozän – und damit in einem globalen Ökosystem, das entscheidend von seinem eigenen Verhalten geprägt wird. Um den damit gegebenen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können, reichen gute naturwissenschaftlich-technische Kenntnisse allein jedoch nicht aus. Vielmehr muss eine Bildung für das Anthropozän auch jene qualitativen und narrativen Momente berücksichtigen, durch welche sich die menschliche Haltung zur Welt überhaupt, zu seinen Mitmenschen und zu einer möglichen Transzendenz bestimmt. Die vorliegenden Texte machen sich hier auf die Spurensuche und entdecken bei Comenius interessante Anregungen zu einer ganzheitlichen Bildung (cultura universalis), die sich etwa über die Metaphern des „Paradiesgartens“ oder der „offenen Seele“ erschließen lässt.

Mit Beiträgen von
Jiří Beneš, Claudia Schmidt-Dietrich, Iveta Marešová, Joachim Rathmann, Věra Schifferová, Thomas Schmaus, Dalibor Vik und Uwe Voigt

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Einbildungskraft als Orientierungskraft

Neuinterpretation der phänomenologischen Kant-Deutung Heideggers

Von Dr. Tak-Lap Yeung
1. Aufl. 2020, 312 S., brosch., 59,– €, ISBN 978-3-89665-930-9

(Martin-Heidegger-Gesellschaft | Forschungsreihe, Bd. 1)                    

Tak-Lap Yeungs Arbeit verfolgt eine innovative Deutungsperspektive mit dem Versuch, Heideggers Kant-Adaption als Weg einer Umdeutung nachzuvollziehen, um eine neue Kant-Lesart stark zu machen und zugleich darüber hinaus einen von Hannah Arendt inspirierten eigenständigen Ansatz zu entwickeln, der die Rolle der Einbildungskraft als ontologische und konstitutive Instanz der Existenzorientierung zu bestimmen ermöglicht. In Ergänzung dazu zeigt diese Arbeit im Anhang einen Vergleich zwischen Heideggers Kant-Deutung und der eines chinesischen Philosophen, Mou Zongsan, auf. Der transkulturelle Hintergrund hat Yeung, der an Universitäten in Hongkong und Berlin geforscht hat, dazu befähigt, die nicht deutschsprachigen Einsichten in den deutschen philosophischen Diskurs einzubringen.

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Das bedrohte Subjekt

Beiträge zur pragmatistischen Transzendentalphilosophie

Von Dr. Karl Czasny
1. Aufl. 2020, 310 S., brosch., 64,– €, ISBN 978-3-89665-944-6

(Philosophische Theorie, Bd. 2)                    

Die Beiträge des vorliegenden Sammelbands beleuchten die ontologischen und objektivistischen Züge des Weltbilds der modernen Wissenschaften, welche es dem Menschen erschweren, sich als selbstverantwortlich handelndes Subjekt zu begreifen. Im Zentrum des Buches stehen zwei Abhandlungen, die sich mit den physikalischen, biochemischen, genetischen und evolutionstheoretischen Annäherungen an den Tatbestand des Lebens befassen. Sie werden ergänzt durch Reflexionen über das Verhältnis zwischen menschlicher Subjektivität und künstlicher Intelligenz, über die Beziehungen zwischen Wissen und Glauben, sowie über die Zugänge anderer Philosophen zum Weltbild der modernen Wissenschaften.

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Bewegtes Lernen im Fach Musik

Klassen 5 bis 10/12

Didaktisch-methodische Anregungen

Von Prof. i.R. Dr. Christina Müller und Niclas Hellwig
2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2020, 147 S., brosch., 22,– €, ISBN 978-3-89665-952-1

(Bewegtes Lernen, Bd. 3)            

Die didaktisch-methodischen Anregungen zeigen Konkretisierungen für bewegtes Lernen der Klassenstufen 5 bis 10/12 im Fach Musik auf mit den Zielstellungen, Lernen mit Bewegung zu verbinden, um über den Bewegungssinn zusätzliche Informationszugänge zu erschließen, sowie die Informationsverarbeitung zu optimieren.

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Ammonio di Alessandria

Frammenti

Von Dr. Giulia D'Alessandro
1. Aufl. 2020, 214 S., brosch., 44,– €, ISBN 978-3-89665-811-1

(Diotima. Studies in Greek Philology, Bd. 2)                 

Ammonios von Alexandria, der wohl bedeutendste Schüler Aristarchs und dessen Nachfolger als Leiter der Bibliothek von Alexandria, spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte der hellenistischen Philologie. In der hier vorliegenden kritischen Edition werden die 11 Testimonien und 31 Fragmente, die Ammonios zugeschrieben werden, erstmals systematisch zusammengetragen, ins Italienische übersetzt, umfassend kommentiert und analysiert. So wird gezeigt, dass das Werk von Ammonios weitaus umfangreicher ist als bislang angenommen. Neben den Homereditionen von Aristarch, für deren Verbreitung Ammonios verantwortlich war und für die er als verlässliche Quelle galt, hat Ammonios sich umfassend mit den Texten Homers, Anacreons, Pindars, Platons und der Komödie befasst.

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